Ritualarbeit


  • Rituale sind so alt wie die Menschheit.
  • Sie sind wertvolle Helfer im Alltag, denn sie haben eine sehr heilsame Wirkung.
  • Sie geben Halt und Geborgenheit und helfen bei der Bewältigung von Krisen.
  • Sie ermöglichen Momente der Erkenntnis und der Verbundenheit.
  • Rituale unterstützen uns bei Übergängen im Leben wie Geburt, Taufe, Hochzeit, eine neue Lebensphase, Abschied, Trennung oder Tod.
  • Mit Ritualen können solche Momente kraftvoll gestaltet werden.
  • Sie unterstützen uns Altes los zulassen und Raum für Neues zu schaffen.
  • Sie geben uns Halt und Kraft, sie stärken unseren eigenen Weg.

Jahreszeitenfeste

 

Die Jahreszeiten bewusst zu erleben und mit ihrem Rhythmus in Einklang zu kommen ist das Ziel der Jahreszeitenfeste. Wir besinnen uns dabei auf die Geschenke und Schwierigkeiten, die hinter uns liegen, sagen Dank für das Erreichte und öffnen uns für die Energie der kommenden Jahreszeit.

Wir ehren unsere Ahnen und die des Landes auf dem wir leben und verbinden uns mit den Kräften der Natur.

Wir begrüssen den Frühling und fragen uns, wie wir in Einklang kommen mit den Wachstumskräften des Frühlings. Was möchte in uns wachsen?

 

Wir begrüssen das Licht des Sommers und nehmen wahr, was in uns gereift ist.

 

Wir begrüssen den Herbst und bedanken uns für das, was zum Wachstum gekommen ist.

Es ist Zeit für die Ernte!

 

Wir begrüssen den Winter und bereiten uns auf die dunkle Jahreszeit vor. Was braucht Entspannung und Ruhe, was möchte losgelassen werden?

 

Der keltische Jahreskreis- das sind 8 Feiertage immer im Abstand von 6 Wochen übers Jahr verteilt. Diese Feiertage widerspiegeln, in welcher Phase sich gerade die Natur befindet. Die Kelten feierten 4 Mond- und 4 Sonnenfeste im Jahreskreis, die in etwa mit den Jahreszeiten übereinstimmen. Ihre Feste wurden üppig und ausgelassen gefeiert.

Wenn wir die alten Feste wieder beleben und sie zum Beispiel in Ritualen begehen, können wir die Kräfte der natürlichen Strömungen nutzen, um unsere Ziele schneller zu erreichen.

 

Samhain- das Totenfest 31.10  ein Mondfest

-         Wir ehren die Ahnen und feiern gemeinsam mit ihnen

-         Zeit des Rückzugs und der Regeneration von Natur und Menschen

-         Zeit der inneren Einkehr

 

Wintersonnenwende 21.12.  ein Sonnenfest

-         Fest der Wiedergeburt des Lichtes

-         Kürzester Tag, längste Nacht, Tage werden jetzt wieder länger

-         Zeit der Innenschau

 

Imbolc 01.02.  auch Brigit genannt, da es der irischen Lichtgöttin Brigit geweiht ist, ein Mondfest

-         Das Wachstum des Lichtes wird gefeiert und damit die Verlängerung der Tage

-         Vorbereitung der Natur auf den Frühling durch erste Auskeimimpulse in der Erde

 

Tag- und Nachtgleiche Ostara um den 21.03.  ein Sonnenfest

-        Der Frühling ist da

-        Tag und Nacht ist gleich lang

-        alles entwickelt sich neu

 

Beltane – Frühlings- und Fruchtbarkeitsfest 30.04. auf 01.05.   ein Mondfest

-         Die Fruchtbarkeit von Erde und Mensch wird gefeiert

-         Große Feuer wurden angezündet und das Vieh zwischendurch

          getrieben, um es vor Krankheit und Seuchen zu bewahren

-         die Natur sprießt und erblüht, Neues entsteht

 

Sommersonnenwende am 21.06.   ein Sonnenfest

-         der Tag verkürzt sich ab jetzt wieder

-         Längster Tag 16 h 13 min, kürzeste Nacht

-         Hoch-zeit des Lichtes und der Wärme

-         Zeit der Aktivität, Königliche Hochzeit

-         Sonnwendfeuer werden entzündet

 

Lugnasad am 01.08. Schnitterfest   ein Mondfest

-         die Getreideernte wird eingeleitet

-         das Korn wird geschnitten um das Leben der Menschen zu sichern

 

Tag und Nachtgleiche am 21.09. Erntedank   ein Sonnenfest

-         Tag und Nacht sind gleich lang

-         Die Ernte ist eingebracht

-         Es wird kühler

-         Die Natur und ihre Wesen ziehen sich zurück

 

Mandala vom großen Ahnenritual im Juli 2019 am Untersberg
Mandala vom großen Ahnenritual im Juli 2019 am Untersberg

Hausräucherungen

 

Jeder Platz, jede Wohnung und jedes Haus hat seine bestimmte Energie. An manchen Plätzen fühlt man sich besonders wohl, an anderen fühlt man sich unwohl, ausgelaugt oder erschöpft. Auch wenn man diese Energien nicht bewusst wahrnehmen kann, so wird man doch von ihnen beeinflusst. Das liegt daran, dass diese Plätze mit positiver oder negativer Energien aufgeladen sind. Alles was dort geschah, ist wie ein unsichtbarer energetischer Fingerabdruck gespeichert.

 

Es kann sich dabei um  Ereignisse, die am Ort oder auf dem Platz geschehen sind, oder um Elementale (energetische Teile) von Vorbewohnern mit ihren Geschichten und Emotionen handeln.

 

Manche Häuser stehen schon Jahrzehnte oder Jahrhunderte. Niemand weiß mehr genau, was alles in solch einem Haus geschehen ist. Oft sind dort Menschen gestorben, es hat Streit, Krankheit und Unfrieden gegeben. Ist ein Raum mit dichteren Energien aufgeladen, so wird er als unangenehm empfunden. Dies kann das Wohlbefinden der Menschen die sich in diesen Räumen aufhalten beeinträchtigen. Diese dichteren Energie kann man mit Hilfe eines schamanischen Rituals, der Hausräucherung transformieren und den Raum mit „positiver“ Energien aufladen, sodass sich eine harmonische Atmosphäre einstellt.

 

Jedes Zimmer, jede Öffnung, jede Ecke, vom Keller bis zum Dachboden wird bei diesem Ritual in verschiedenen Durchgängen gereinigt. Nach der schamanischen Hausreinigung werden Sie spüren, wie sich die Energie ihres Hauses oder Wohnung transformiert und positiv verändert hat.

 

Eine schamanische Hausräucherung empfiehlt sich z.B. bei:

- Ein- oder Umzug

- Nach Neubau oder Renovierungen

- Generationenwechsel

- Ein- oder Wegzug von Mitbewohnern oder Familienmitgliedern

- Nach Krankheit oder Todesfällen

- Als Unterstützung oder Abschluss von persönlichen Prozessen

- Nach Trennungen oder Scheidungen

- Bei Unwohlsein in Wohn- Geschäfts- oder Praxisräumen

- In Geschäften nach Wechsel von Personal oder Umbrüchen


Rituale bei Übergängen

 

Bei allen Formen von Übergängen, Abschieden und nicht zuletzt, wenn es um die eigene Heilung geht, sind kraftvolle Entscheidungen und Schritte in eine neue Richtung, in einen neuen (Lebens-)Abschnitt erforderlich. Rituale sind in diesem Zusammenhang ein Weg, einen geschützten Raum entstehen zu lassen, in dem die Dinge und nicht zuletzt wir Menschen uns wandeln können. Ganz allgemein kann man Rituale als wiederkehrende Handlungen beschreiben, die der inneren Fokussierung dienen. In dieser allgemeinen Definition können wir Rituale oder ritualisierte Handlungen in fast allen Bereichen des modernen Lebens beobachten, sei es bei Wirtschaftskonferenzen, Sportveranstaltungen oder der Chefarztvisite im Krankenhaus.

 

Schamanische Rituale, die ganz bewusst für einen bestimmten Zweck entwickelt werden, gehen in ihrer Wirkkraft weit über diese Alltagsrituale hinaus. Aufgeladen mit archaischen Elementen, berühren sie einen tiefen Bereich unserer Seele. Sie sind dabei an keine religiöse Vorstellung gebunden, sondern folgen einem uralten Wissen, sie knüpfen ein Band zwischen den Elementen der Natur und den geistigen Kräften.


 

Daneben gibt es noch individuelle Rituale, auf die jeweilige Situation bezogen.

 

 

Sonnenwenderitual 2019
Sonnenwenderitual 2019

Erntedankaltar zur Herbst- Tag  und Nachtgleiche 2019
Erntedankaltar zur Herbst- Tag und Nachtgleiche 2019

Erdheilungszeremonien

 

Hierbei wird daran gearbeitet, das Gleichgewicht auf Mutter Erde wieder herzustellen. Ungleichgewicht entsteht z.B. durch Umweltverschmutzung, Raubbau an der Natur und durch die Profitgier des Menschen. Behutsam setzt der Schamane seine Impulse, um Heilung für den Planeten und all seiner Bewohner zu erwirken.

 

Rituale finden überwiegend im Freien statt um die Verbindung mit den Elemente und der Erde herzustellen. Rituale haben eine große heilsame Kraft. Der Betroffene kommt selbst ins Handeln und übernimmt wieder die eigene Verantwortung für sich und sein Leben. Er findet für sich den richtigen Platz. Er kreiert seinen eigenen Raum und findet wieder zurück zur Eigenmacht.

 

Heilung für die Erde
Heilung für die Erde